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Gruppe von Wanderern auf Berggipfel mit erhobenen Armen Gemeinsam Gipfel erleben

Glen-moose entstand nicht aus einem Businessplan, sondern aus Gesprächen am Lagerfeuer. Aus der wiederholten Erfahrung, dass die schönsten Momente in den Bergen dann passieren, wenn niemand auf die Uhr schaut.

Wie alles begann

Im Sommer 2015 führte Martin eine Freundesgruppe auf den Watzmann. Was als Wochenendausflug geplant war, wurde zu einer zweitägigen Expedition, weil sie unterwegs eine verlassene Almhütte entdeckten, einen Steinadler beobachteten und bis Mitternacht am Feuer saßen. Als sie zurückkamen, sagte jemand: „So sollten Wanderungen immer sein."

Das war der Anfang. Nicht als Unternehmen, sondern als Idee: Bergtouren als Erlebnis, nicht als Abarbeitung einer Route.

„Ich habe Jahre in der klassischen Tourismusbranche gearbeitet. Immer dieser Druck: mehr Gäste, schnellere Abläufe, höhere Margen. Irgendwann merkst du, dass du genau das zerstörst, wofür die Leute eigentlich kommen."

— Martin Reiter, Gründer

Unser Team

Wir sind fünf Bergführer. Alle mit staatlicher Ausbildung, aber keiner von uns definiert sich über Zertifikate. Was uns verbindet, ist die Überzeugung, dass eine gute Tour mehr braucht als Orientierungsvermögen und Erste-Hilfe-Kenntnisse.

Erfahrener Bergführer studiert Wanderkarte in alpiner Umgebung Planung ist die halbe Miete

Martin kennt die Alpen seit seiner Kindheit. Julia hat Biologie studiert und erklärt, warum Edelweiß da wächst, wo es wächst. Thomas war Fotograf, bevor er Bergführer wurde. Sabine spricht vier Sprachen und führt vorwiegend internationale Gruppen. Und Lukas ist der Jüngste, dafür mit Abstand der Beste im Klettern.

Wofür wir stehen

Wir führen maximal acht Personen pro Tour. Nicht, weil wir nicht mehr schaffen würden, sondern weil ab neun Leuten die Dynamik kippt. Ab dann wird eine Gruppe zum Pulk, aus Gesprächen werden Ansagen, aus Spontaneität Zeitplan.

Wir sagen Touren ab, wenn das Wetter unsicher ist. Auch wenn das finanziell weh tut. Und wir nehmen keine Gruppen mit, die erkennbar falsche Vorstellungen von ihren eigenen Fähigkeiten haben. Lieber ein unbequemes Vorgespräch als ein Notfall am Berg.

„Martin hat uns vor der Tour ehrlich gesagt, dass wir für die geplante Route noch nicht fit genug sind. Er hat eine Alternative vorgeschlagen, die genauso schön war. Rückblickend hat er uns damit wahrscheinlich vor einem furchtbaren Tag bewahrt."

— Carsten M., Hamburg

Was uns antreibt

Es sind die Momente, in denen jemand auf einem Gipfel steht und still wird. Nicht, weil nichts zu sagen wäre, sondern weil plötzlich klar wird, dass manche Erfahrungen größer sind als Worte.

Es sind die E-Mails von Gästen, die Monate später schreiben, dass sie jetzt regelmäßig wandern gehen. Oder die Paare, die sich auf unserer Tour kennengelernt haben. Oder die Frau, die nach dem Tod ihres Mannes bei uns eine Gedächtnistour gebucht hat.

Sonnenuntergang über Berggipfeln mit dramatischen Wolken Momente, die bleiben

Wir glauben, dass die Berge jedem gehören. Nicht nur den Athleten, nicht nur denen mit Spezialausrüstung. Aber wir glauben auch, dass man sich den Zugang verdienen muss – durch Respekt, Vorbereitung und die Bereitschaft, die eigenen Grenzen realistisch einzuschätzen.

Unser Beitrag

Fünf Prozent unserer Einnahmen gehen an den Deutschen Alpenverein zur Erhaltung von Wanderwegen und Schutzhütten. Das ist keine Charity-Geste, sondern Eigennutz: Wir wollen, dass diese Landschaften auch in zwanzig Jahren noch zugänglich sind.

Außerdem arbeiten wir ausschließlich mit regionalen Hüttenwirten zusammen, die noch selbst kochen. Nicht aus Nostalgie, sondern weil Qualität einen Preis hat, den wir gerne zahlen.

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